KONTINUITÄT - WIDNAU PRIMARY SCHOOL RENOVATION AND EXPANSION
Projektwettbewerb Neubau Ersatzschulhaus Nefenfeld / Schlatt
C&F+ARQX Cannatá & Fernandes + ARQX
WIDNAU, SWITZERLAND
COMPETITION - 1ST STAGE AWARD
2012








KONTEXT

Der Hauptteil der Stadt wird durch isolierte Gebäude (meist Einfamilienhaus) definiert, die von Grünflä­chen und vielen Bäumen umgeben sind. Die horizontale Hierarchie der Strassen verbindet die verschiedenen Stadtteile. Einige Gebäude werden hervorgehoben, wie z.B. die Schulhaus Schlacht, die zusammen mit der Kir­che das Zentrum des Stadtteils dominiert. Die Kirche wird durch ihre imposante Größe und das umliegende öffentliche Areal hervorgehoben und profitiert von dem neuen Jugendzentrum/Gemeidebibliothek dessen Umfang und architektonische Strategie wenig aufdringlich, dafür überzeugend erscheint.Die bestehende Grundschule ist ein klares Beispiel für urbane Morphologie:
Sie befindet sich im Zentrum und wird entweder durch Gärten oder durch Naturgestein umgeben, durch diese Naturgesteine entsteht eine Verbindung zum öffentli­chen Areal.
In der bestehenden Situation zeigt sich allerdings ein Problem:
Die Grenze zwischen der Straße und der Schule wurde nicht definiert; deswegen gibt es keinen kontrollier­ten Zugang.

Fasst man die beobachteten Fragen zusammen entstehen die dadurch resultierenden Diskussionen:
> Aktuell: Es besteht ein isoliertes Gebäude als Teil der Geschichte von Widnau, welches eine aktive Rolle im Zusammenspiel der neuen Gebäude hat; das Verhältnis zwischen dem bestehendem und dem neuen Gebäuden kann als Antrieb für die Stadt wirken: es zeigt die Entwicklung im Laufe der Zeit im Bau einer Gemeinde und spiegelt die Entwicklung einer Stadt wieder.









> Grenzen: zurzeit ist dieses Thema noch nicht sehr deutlich; vor allem bei einer öffentlichen Einrichtung dieser Bedeutung, die eine grundlegende Funktion hat, indem sie die Verbindung der neuen Schule und ihrer Beziehung mit der Stadt erstellt.
Das Festlegen einer Grenzlinie dient nicht nur dazu die Sicherheit der Kinder zu garantieren, sondern auch die Beziehung zwischen einer internen (Schule) und einer externen (Stadt) Sicht zu verstärken, vor allem durch ihre unterschiedlichen Zugänge (Haupteingang, Kinder­gärtnerinnen, Auditorium).









> Leer: das Innere des Stadtteils besteht aus unbebau­ten Flächen.
Diese Flächen bilden das typische Bild von offenen Parks, die als Erholungszone für die Zeit außerhalb des Unterrichts dienen. Durch diese “leeren” Flächen wird auch erreicht, dass der Bereich sich mit der Schule verbindet und eine Zeitleiste der Architektur bildet.